Was Ausgrabungen berichten
Am 27. Oktober 2004 hat Herr Köhler in der Schule einen Vortrag über die
Geschichte von Briesnitz gehalten. Briesnitz spielte schon in der Bronzezeit
eine große Rolle. Es lag günstig am Fluss. Die Menschen fanden viele Fische
und Muscheln. Auf dem Berg waren sie sicher vor Hochwasser. Deshalb gab es
hier schon vor über 6.000 Jahren Siedlungen.
| Außerdem war hier im Fluss eine Furt. Das
ist eine flache Stelle, wo man den Fluss überqueren kann, denn
Brücken gab es noch nicht. Über diese Furt ging später die
längste Handelsstraße der Welt. Sie reichte von Nordfrankreich bis
nach Peking und war ungefähr 14.000 km lang. Diese Furt besteht aus
flachen Steinen, einer Plänerbank. Pläner ist ein typisches
Gestein, welches in dieser Gegend vorkommt. Die Menschen nutzen es
bis heute zum Bauen, hauptsächlich für Mauern.
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Die Slawen bauten hier eine Burg auf dem Berg. Einige Reste dieser Burg,
den Burgward, findet man heute noch an der Meißner Landstraße. Dort
gab es auch ein großes Gräberfeld, wahrscheinlich mit über 3.000
Gräbern. Herr Köhler hat hier viele Skelette gefunden. Später bauten
die Slawen auch ein Heiligtum am Berg, auf dessen Mauern jetzt die
Briesnitzer Kirche steht. Es ist die älteste Kirche von Dresden.
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