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Im Schulmuseum

Am 8.September haben wir mit unserer Klasse 4 und Frau Wolf das Schulmuseum in Dresden-Friedrichstadt besucht. Unser Thema im Unterricht war gerade „Schule früher“.

Das alte Schulgebäude der 48. GS war früher eine Armenschule und ist heute das zweitälteste Schulgebäude überhaupt, welches noch in Betrieb ist. Es gab einen Eingang für Mädchen und Knaben.

Interessant war der Eingang mit den Römischen Zahlen.
Wer kann das lesen?

Im Schulmuseum wurden wir durch 3 Zeitepochen geführt.

Zuerst sind wir in das „Kaiserzimmer“ gegangen und haben uns angeschaut, wie die Klassenzimmer vor etwa 100 Jahren aussahen. Da standen ganz alte Bänke mit Sitzen dran. Wir mussten uns gleich mal so hinsetzen und melden und aufstehen, wie das damals so war.

Wir haben selbst auf Schiefertafeln mit Griffel geschrieben. Es fühlte sich ganz anders an als mit einem Füller zu schreiben.

Es gab auch einen Rohrstock.

Als nächstes sind wir in die Reform-Schulzeit gegangen. Da konnte man ganz viele Schieber aufziehen, lesen, hören und auf einem Barfußpfad laufen.

In einem anderen Raum konnten wir mit Feder und Tinte schreiben. Dort gab es auch ganz viele Lehr-Materialien aus früherer Zeit zu sehen, z.B. alte Landkarten, Rechenschieber, Federkästchen, Zirkelkasten, Mikroskope, ausgestopfte Tiere und Bücher.

Dann haben wir noch die Schulzeit unserer Eltern, ein DDR-Schulzimmer gesehen. Da konnten wir uns Fotos, Schulbücher, Landkarten, Abzeichen, Pionierkleidung, eine Trommel für den Appell, Schallplatten anschauen. Manche dieser Sachen haben einige Eltern von uns auch noch zu Hause und wir konnten uns so etwas dadurch schon mal im Unterricht ansehen.

 

Es hat uns sehr gut gefallen.

 
Stand: 24.09.2009