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Schulleben


Tag der offenen Tür
 

In allen Zimmern haben Kinder sich und unsere AGs vorgestellt und was sonst noch so los ist in unserer Schule.

Man kann in den verschiedenen AGs sehr schöne Dinge lernen und hat dadurch die Möglichkeit auch seine Talente zu unterstützen. Es haben sich die AG Schach, Flugmodellbau, Computer, Flöte, Englisch, Töpfern, Basteln, Yoga (Entspannung), Bewegungsspiele, die Bibliothek, das Atelier 76 und die Ameisen präsentiert.

 

Überall konnte man etwas mitmachen oder ausprobieren. Die Flötenkinder spielten den Eltern etwas vor.

Auch zu Mathematik und Lernen in Klasse 1 gab es ein Zimmer. Dort waren die meisten Eltern ganz lange im Gespräch mit den Lehrern – so viel wollten sie wissen und so viel wollten die Kinder versuchen. Besonders interessant war die Idee der Förderung durch die Lerntherapie und Dyskalkulie-Gruppe.

 

Die Redakteure unsrer Schülerzeitung „Ginkgolino“ waren auch die ganze Zeit unterwegs, haben die neue Ausgabe verkauft und Besucher befragt, wie sie den Tag der offenen Tür einschätzen und was sie besonders interessiert und wie der Gesamteindruck der Schule ist. Das kann man dann alles in der nächsten Ausgabe lesen.

 


Viele Eltern haben ihre Kinder mitgebracht und auch manche größeren Geschwister, die sich gefreut haben, alles mal wieder zu sehen.

Als kleine Stärkung gab es im Speiseraum ein Schüler-Cafè mit Kaffee und Kuchen.

 

Alle Kinder der AGs, die versucht haben, die Eltern zu beeindrucken, haben es geschafft und so war dieser Tag für die Eltern, die künftigen Schulanfänger, doch auch für die jetzigen Schüler sehr interessant und sinnvoll.


 

Schüler der Klasse 4 (Stefanie, Delia, Lea, Moritz, Leonore)

 

   
Dienstag
   


Projekt "Ritter und Burgen"
vom 2. bis 5. Juni 2009

Text von Tobias Lohmann
 

Dienstag


Heute begann nun endlich unser neues Projekt zum Thema „Ritter und Burgen“. Bereits zwei Wochen vorher hatten wir kleine Kärtchen gezogen und so ausgelost, wer mit wem in welche Gruppe geht. Das Zeichen meiner Gruppe ist ein Hut mit einer Feder.

Doch bevor wir uns in Gruppen aufteilten, trafen wir uns acht Uhr im Klassenzimmer bei Frau Schumann. Sie erklärte uns noch einmal den Ablauf der Projektwoche. Es wird insgesamt acht Stationen in der Schule und als Höhepunkt ein Schulausflug zu einer mittelalterlichen Burg geben. Wir Kinder werden in dieser Woche viele interessante Dinge zum Leben auf einer Burg und der Ritter zur Zeit des Mittelalters erfahren. Weiter erhalten wir einen Einblick in den damaligen Alltag wie Kleidung, Speisen, Tänze und Spiele.

Dann sahen wir uns gemeinsam zur Einstimmung einen Film über Ritter von „Was ist was? -TV“ an.
 

 

An der ersten Station bei Herrn Wagner wurden uns einige mittelalterliche Spiele erklärt. Eines davon ist „Glückshaus“. Ich spielte es zusammen mit Philipp, Max und Eric und war am Ende sogar mit zwanzig Münzen der Sieger. Für das Spiel braucht man ein Spielbrett und zwei Würfel. Wir haben statt einem Spielbrett ein mit Feldern und Zahlen bedrucktes Blatt Papier verwendet. Wenn man insgesamt eine zwölf würfelt, ist man der König. Dabei gewinnt man alle Münzen, die sich auf dem Spielbrett befinden. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle bis auf einen ihr Geld verloren haben.

Die zweite und für heute letzte Station leitete Frau Schlegel. Sie erklärte uns, wie man sich im Mittelalter anzog. Danach bastelten die Jungen einen ritterlichen Jägerhut mit Umschlagkante und Feder. Am Ende konnten wir diesen noch bemalen. Die Mädchen bastelten einen Kopfkranz und malten diesen auch an.

 


ritterliche Brettspiele

Mittwoch


eigene Wappen

An der ersten Station des heutigen Tages erfuhren wir durch Frau Kern-Kestawitz alles zum Thema „Essen und Trinken“ im Mittelalter. Sie erzählte uns von den Benimmregeln am Tisch zu dieser Zeit. Gemeinsam bereiteten wir „Arme Ritter“ zu. Sie bestehen aus Weißbrotscheiben, die in einer Schüssel mit Milch und Eiern gewendet und anschließend in heißem Öl gebraten werden. Im Anschluss ließen wir uns die „Armen Ritter“ schmecken und schrieben die Zutaten und Küchengeräte für das Gericht auf.


Frau Litters erzählte uns an der nächsten Station die Bedeutung der Wappen. Anschließend durften wir uns jeder ein eigenes Wappen basteln und bemalen.

Die letzte Station leitete Frau Wolf. Sie erzählte uns viele interessante Dinge zum Aufbau der mittelalterlichen Burgen. Aus einer kleinen Papprolle bastelte jeder von uns einen kleinen Turm. Dann malten wir die Figuren und Burgen aus Pappe bunt an.

 


Was gehört zu einer Burg?

Donnerstag

Die heutige erste Station leitete Frau Schumann. Wir beschäftigten uns mit Fragen wie zum Beispiel: „Wann war die Ritterzeit?“ oder „Wie schwer war eine Rüstung?“. Zur Beantwortung der Fragen nutzten wir auch Bücher. Zum Abschluss gab es noch ein Rätsel. Wer die richtige Lösung hatte, wurde von Frau Schumann mit einem hölzernen Schwert zum „Quizritter“ geschlagen.

Die nächste Station befand sich im Werkenraum. Frau Hempel erklärte uns, was man beachten muss, wenn man einen Scherenschnitt anfertigt. Im Anschluss fertigte jeder selbst einen Scherenschnitt an.

Anschließend sangen wir bei Frau Petters ein mittelalterliches Lied über fahrende Ritter, zu welchen wir auch im Takt trommelten. Danach lernten wir einen alten mittelalterlichen Tanz.


Scheerenschnitte

Freitag

Schade, dass heute der letzte Projekttag war. Für mich hätte das Projekt ruhig noch eine Woche länger dauern können. Ich bin überzeugt, dass die meisten Mitschüler heute das Gleiche gedacht haben.

Zum Abschluss und gleichzeitig zum Höhepunkt unserer Projektwoche fuhren die Klassen eins und zwei auf die Burg Mildenstein und die Klassen drei und vier auf die Burg Kriebstein.

Dafür wurden wir an der Schule mit extra bereit gestellten Bussen abgeholt. Unser Ausflugziel, die Burg Kriebstein, liegt auf einem Felsen über der Zschopau. Die Burg wurde durch die Familie von Beerwalde im 14. Jahrhundert erbaut und ist heute ein Museum.

Auf der Burg Kriebstein angekommen, erlernten wir zuerst verschiedene historische Kreis- und Reihentänze. Danach durften jeder einmal mit einem Bogen und einer Armbrust schießen. Zum Abschluss erhielten wir eine Führung durch die Räume der Burg und erfuhren viel zum damaligen mittelalterlichen Leben.

 


Burg Kriebstein

Gerhard Schöne zu Gast in der 76. Grundschule
 

In der Woche vor den Herbstferien hatten wir den bekannten Liedermacher
Gerhard Schöne
zu Gast in unserer Turnhalle.
Alle anwesenden Schüler, Erzieher, Lehrer, Eltern und Gäste hatten sichtlich Spaß.

 

 

 
 

 

 
Olympia-Projekt vor den Olympischen Sommerspielen 2008 in China

 

Olympia in der Antike und Neuzeit

 

In der Woche vom 16.06. bis zum 20.06.2008 fand an unserer Schule ein fächerverbindendes und jahrgangsübergreifendes Projekt zum Thema Olympia statt.

 


Fackellauf

Hürdentraining

 

Bericht von den Schülerzeitungsredakteuren:

 

Vom 16.6.08 bis 20.6.08 fand an unserer Schule die Projektwoche zum Thema „Olympia“ statt. Wir wurden in 8 verschiedene sportliche Gruppen eingeteilt. Diese hießen:

  • „Tennis“

  • „Fechten“

  • „Schwimmen“

  • „Gewichte heben“

  • „Basketball“

  • „Bogenschießen“

  • „Turnen“

  • „Laufen“

 

Olympiastationen
 2 Stationen zu    - den Olympischen Gedanken und Zeichen
- der Reise nach China zu Olympia
- Göttern, antiken Sportarten und ihren Darstellungen auf Ton
 1 Station zum - mathematischen Gehalt von Olympia
- Ausprobieren antiker Disziplinen
 

Jede Gruppe durchlief an vier Tagen verschiedene Stationen:

  • So reisten wir gedanklich nach China. Dabei sprachen wir über die chinesische Mauer und andere Besonderheiten dieses Landes. Dazu gehörte auch das Gestalten von Schriftzeichen. Auch gewannen wir einen Einblick in landestypische Musik und tranken dazu Tee.

  • Unsere Gedankenreise führte uns auch in das antike Griechenland bis zu den Wurzeln von Olympia. Hier töpferten wir, spielten griechische Kinderspiele und hörten Göttersagen.

  • Im Hortgelände trainierten wir fleißig für den Höhepunkt der Projektwoche, dem antiken Fünfkampf. Auch machten wir uns mathematische Gedanken zu Höhe, Weite und Schnelligkeit im Sport.

  • Intensiv beschäftigten wir uns mit olympischen Gedanken und Symbolen. So schrieben wir ein Friedensgedicht, gestalteten die olympischen Ringe mit unseren Händen und sprachen über die Spiele der Neuzeit. Eine Besonderheit war hier der Fackellauf mit dem Sprechen des olympischen Eides in deutscher und englischer Sprache.

"Fit für Olympia", "Tai Chi" und der Wettkampftag als Abschluss
 

Zwischendurch trainierten wir unter dem Motto „Fit für Olympia“ auf dem Schulhof, lösten das ein oder andere Quiz und sahen eine Darbietung der AG „Tai Chi“ unter Leitung von Herrn Wang.

 

 

Der Freitag war bei uns der große olympische Abschluss. Sportlich zeigte jeder noch einmal sein Können. Das wurde sogar in der Sächsischen Zeitung veröffentlicht. Uns allen hat die Projektwoche gefallen.

 


Zielwurf in die "olympischen Ringe"


Weitsprung mit Gewichten

 
Stand: 22.11.2009